Streiflichter

RWG - Schule International beim Stadtfest dabei

von Jan-Dirk Zimmermann -

Hier noch ein Hinweis für die Ferien: am 06.08. nimmt der Kurs "Schule International" mit einer eigenen Badewanne am legendären Rennen teil! Wir freuen uns auf eine große Fangruppe zum Anfeuern. Oder besucht den Stand des Kurses und unterstützt mit dem Kauf eines Eiskaffees das Kenia-Projekt!

FH Wismar: Schüler des RWG gewinnen Papierbrückenwettbewerb

von Jan-Dirk Zimmermann -

Medieninformation der Hochschule Wismar

MI22016 vom 24. Juni 2022

Papierbrückenbaumeister_innen ausgezeichnet   
28. Papierbrückenwettbewerb M-V mit bisher jüngsten Teilnehmenden und 9 Brücken aus Grundschulen

(Wismar) 49 Brücken wurden heute, am 24. Juni 2022, im Prüflabor des Kompetenzzentrums Bau Mecklenburg-Vorpommern (KBauMV) einem Belastungstest unterzogen. Damit wurden die Siegerinnen und Sieger des 28. Papierbrückenwettbewerbes M-V in zwei Altersklassen ermittelt und im Rahmen des Tages der Technik des VDI M-V ausgezeichnet.
Auf Platz 1 in der Kategorie bis einschließlich 8. Klasse kam Tim Tölles Brücke, die mit 131,9 Gramm Eigengewicht 88,6 Kilogramm standgehalten hat. Nach dem Sieger, der eine 4. Klasse besucht, kamen zwei Siebtklässler auf Platz zwei und drei: Thore Karsten und Peter Polzer. In der Kategorie ab Klasse 9 siegte Raphael Zierke mit seiner 154,2 Gramm leichten Brücke, bei der eine Tragkraft von 160,4 Kilogramm nachgewiesen werden konnte. Jette Marcath und Katharina Hoeft teilen sich Platz 2 in dieser Kategorie vor Leon Möller und Emil Berger. Der Preis für die schönste Brücke ging an Johannes Heinß.

Ein Erlebnis für Schüler_innen und Lehrer_innen
Schülerinnen und Schüler aus Neukloster, Ribnitz-Damgarten, Sternberg, Schwerin und natürlich Wismar hatten ihre Papierbrücken in den letzten Tagen an die Hochschule Wismar geschickt. Vorangegangen war der Brückenbau auf ganz unterschiedliche Weise. Für manchen Teilnehmenden war es Antrieb die theoretischen Kenntnisse in eine spezielle praktische Anwendung umzusetzen. Denn einige Lehrerinnen und Lehrer hatten die Aufgabe zum Bau einer Papierbrücke in den Unterricht oder Wahlpflichtkurs eingebaut. So konnten sich die jungen Papierbrückenbauer_innen einmal wöchentlich ihrer Idee widmen. Zu sehen, ob die umgesetzte Brückenkonstruktionsidee tatsächlich tragfähig ist, erzeugt eine besondere Spannung während des Wettbewerbes, bei dem auch die Lehrerinnen und Lehrer mitfieberten. Bei der Auswahl der schönsten Brücke war nicht die Tragkraft entscheidend, sondern ob die Jury durch die Extravaganz und Schönheit des Bauwerks überzeugt werden kann.

Regeln, Jury und Preise
Die Teilnehmer mussten aus handelsüblichem Zeichenkarton oder Papier sowie Papierleim eine Brückenkonstruktion fertigen, die maximal 150 Gramm wiegen darf und eine möglichst hohe Belastung aushalten muss. Toleriert werden maximal zehn Prozent mehr Gewicht, das heißt bis zu 165 Gramm. Dann jedoch wird die gemessene Tragkraft anteilig abgemindert. Zum Prüfen werden die Papierbrücken in einer speziellen Vorrichtung platziert. Wenn die Belastbarkeit getestet wird, bedeutet das nicht nur die Bestimmung eines exakten Wertes, sondern auch, dass die akribisch konstruierte Brücke letztendlich deformiert wird. Zum Sieger werden schließlich die Teilnehmer gekürt, deren Brücken der höchsten Belastung widerstanden haben. Die Organisatoren des Wettbewerbs, das KBauMV als zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Hochschule Wismar, die Ingenieurkammer M-V und das Landesamt für Straßenbau und Verkehr M-V, vergeben die Preise in drei Kategorien. Neben dem Spaß und der Anspannung erwarten die Schüler Prämierungen mit Gutscheinen in Höhe von 120 Euro für den 1. Preis, 90 Euro für den 2. und 60 Euro für den 3. Preis. Der Sonderpreis für die schönste Brücke in Höhe von 40 Euro wird einmalig, das heißt unabhängig vom Alter der Teilnehmer, vergeben.

Preisträger_innen

(...)
Bei den Schülerinnen und Schülern ab Klassenstufe 9 folgte die Brückenkonstruktion von Leon Möller und Emil Beyer von der Verbundenen Regionalen Schule und Gymnasium Sternberg mit einem Abstand von rund 30 Kilogramm Tragfähigkeit (118,6 kg) auf die der zweitplatzierten Brücke (151,1 kg). Jette Marcath und Katharina Hoeft vom Richard-Wossidlo-Gymnasium in Ribnitz-Damgarten hatten ihre Idee ebenfalls gemeinsam umgesetzt. An derselben Schule wie die Zweitplatzierten lernt Raphael Zierke, der mit seiner Brücke, die 160,4 Kilogramm standhielt, den Sieg einheimste. Für jeden der drei Plätze wurden ebenfalls Urkunden und Gutscheine im Wert von 60, 90 bzw. 120 Euro überreicht.

Mehr Informationen zum Wettbewerb und zu den Preisträgern sind auf der Webseite www.hs-wismar.de/papierbruecken bereitgestellt.





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